1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Das EFRE-Vorhaben "Prävention von Risiken des Altbergbaus"

Laufzeit und Umsetzung des Vorhabens

Das Sächsische Oberbergamt setzt als staatlicher Projektträger Sanierungsprojekte im Vorhaben „Prävention von Risiken des Altbergbaus" der Europäischen Union und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) um. Für dieses EFRE-Vorhaben stehen dem Oberbergamt als Projektträger im Zeitraum von 2014 bis 2023 insgesamt rund 56,8 Mio. Euro zur Verfügung. Damit werden in Sachsen zahlreiche Altbergbauprojekte vor allem im Erzgebirge und in den ehemaligen Steinkohlerevieren finanziert. Diese Sanierungsarbeiten werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

Hintergrund

Aus den Folgen des Altbergbaus ergeben sich in bestimmten Gebieten des Freistaates Sachsen Gefährdungen für Personen, Unternehmen und Sachgüter. Ursachen sind insbesondere unterirdische Hohlräume, Bergbauanlagen und veränderte Wasserabflussverhältnisse. Aufgrund der bereits jetzt spürbaren Folgen des Klimawandels verschärfen sich die vorhandenen Risiken.   

Ziele des Vorhabens

Die Prävention von Risiken des Altbergbaus dient der Beseitigung risikobehafteter und entwicklungshemmender Hinterlassenschaften aus dem Altbergbau ohne Rechtsnachfolger. Maßnahmen sind dazu über Tage und unter Tage die Sicherung, die Verwahrung, der endültige Rückbau oder die Herstellung der langfristigen Funktionalität von Bergbauanlagen. Eingeschlossen sind Maßnahmen zur Sicherung und zum Ausbau von bergbaulichen Entwässerungssystemen. Die Sanierungsleistungen sind so umfassend, dass die negativen Auswirkungen im Einwirkungsbereich des Altbergbaus auf den Flächen nicht mehr zu erwarten sind. Die Maßnahmen verbessern damit die infrastrukturelle Standortqualität und leisten in der Folge einen Beitrag für nachhaltiges Wirtschaftswachstum und die regionale Entwicklung.          

Projektübersicht