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Projekt ArchaeoMontan 2018

Projektlaufzeit

September 2015 bis August 2018 

Hintergrund

ArchaeoMontan 2018 war ein internationales Projekt, das sich der Erforschung des mittelalterlichen Bergbaus im sächsisch-böhmischen Erzgebirge widmete. Es war Teil des durch die Europäische Kommission aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung geförderten Kooperationsprogramms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik 2014 bis 2020. Im Projekt arbeiteten deutsche und tschechische Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachrichtungen zusammen.  

Ziel des Projektes

Im Projekt arbeiteten Archäologen, Historiker, Vermessungsingenieure, Geologen und Informatiker beiderseits der Grenze an der Dokumentation und Interpretation der mittelalterlichen Bergbauspuren. Hierbei flossen die bereits im Rahmen des vorangegangenen Ziel 3-Projektes ArchaeoMontan 2012 bis 2015 gewonnenen Ergebnisse ein.

 

Projektinhalte waren neben der Forschung unter Tage insbesondere Untersuchungen zu Spuren der Arbeit und Umwelt mittelalterlicher Bergleute auf tschechischer Seite. Dazu gehörten sowohl Fragen der Aufbereitung, Verarbeitung und des Handels gewonnener Erze als auch die Rekonstruktion der Veränderung der Umwelt in dieser mittelalterlichen Landschaft.

 

Die Partner arbeiteten die Ergebnisse in Tagungen, Workshops, Vorträgen und Publikationen auf. Um die Erkenntnisse zum gemeinsamen mittelalterlichen Kulturerbe dauerhaft für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, gab das Projekt wichtige inhaltliche Impulse für die Gestaltung  des in Dippoldiswalde geplanten "Zentrums für den mittelalterlichen Bergbau im Erzgebirge". Die Abschlusskonferenz zum Projekt am 23. August 2018 diente dazu, das „MiBERZ – Museum für mittelalterlichen Bergbau im Erzgebirge Dippoldiswalde“ feierlich zu eröffnen.