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Das EFRE-Vorhaben "Prävention von Risiken des Altbergbaus"

Laufzeit um Umsetzung des Vorhabens

Das Sächsische Oberbergamt setzt das Vorhaben als staatlicher Projektträger in der Förderperiode 2014 bis 2020 um. 

Hintergrund

Aus den Folgen des Altbergbaus ergeben sich in bestimmten Gebieten des Freistaates Sachsen Gefährdungen für Personen, Unternehmen und Sachgüter. Ursachen sind insbesondere unterirdische Hohlräume, Bergbauanlagen und veränderte Wasserabflussverhältnisse. Aufgrund der bereits jetzt spürbaren Folgen des Klimawandels verschärfen sich die vorhandenen Risiken.   

Ziele des Vorhabens

Die Prävention von Risiken des Altbergbaus dient der Beseitigung risikobehafteter und entwicklungshemmender Hinterlassenschaften aus dem Altbergbau ohne Rechtsnachfolger. Maßnahmen sind dazu über Tage und unter Tage die Sicherung, die Verwahrung, der endültige Rückbau oder die Herstellung der langfristigen Funktionalität von Bergbauanlagen. Eingeschlossen sind Maßnahmen zur Sicherung und zum Ausbau von bergbaulichen Entwässerungssystemen. Die Sanierungsleistungen sind so umfassend, dass die negativen Auswirkungen im Einwirkungsbereich des Altbergbaus auf den Flächen nicht mehr zu erwarten sind. Die Maßnahmen verbessern damit die infrastrukturelle Standortqualität und leisten in der Folge einen Beitrag für nachhaltiges Wirtschaftswachstum und die regionale Entwicklung.          

Projektübersicht (Stand: Januar 2017)

 

 Projekt  Zeitraum
Sanierung Blei- und Silberzecher Stolln, Thum 2015 bis 2017
Sanierung Grubenbaue Seiffener Pingen, Seiffen 2015 bis 2018
Sanierung Sankt-Johannes-Erbstolln, Erla-Crandorf    2016 bis 2018
Tiefer Wolf Stolln, Siebenlehn   2016 bis 2019
Tiefer Zwieseler Erbstolln, Berggießhübel 2016 bis 2020